Installation einer Photovoltaik-Anlage 

Hilfe, die nachhaltig ist. 

Überblick

In den letzten vier Jahren lag unser Schwerpunkt in der Verbesserung der diagnostischen Möglichkeiten. Dazu wurden Laboruntersuchungen, Ultraschall und Röntgen aufgerüstet und somit die Qualität der Diagnosestellungen optimiert.

Im nächsten Schritt möchten wir jetzt auch die Therapie weiter verbessern. Dazu fallen vor allem laufende Kosten wie Medikamente und Personalkosten an, die vom ugandischen Staat leider nur auf minimalem Niveau übernommen werden. Um die laufenden Energiekosten von ca. 4000€ monatlich zu reduzieren und somit dem Krankenhaus mehr finanzielle Mittel für Bereiche zur Verfügung zu stellen, in denen es akut am meisten fehlt, stellt unser nächstes Projekt die Finanzierung einer Photovoltaik-Anlage dar.

Dadurch hoffen wir auch, mit dem überschüssigen Geld das Outreach Programme zur medizinischen Versorgung der Ärmsten in der Umgebung weiter ausbauen zu können. Und ganz nebenbei hat es den positiven Effekt auf unsere Umwelt und reduziert die Abhängigkeit des Krankenhauses von Strompreisen und Stromausfällen, die aufwändig mit Generatoren kompensiert werden müssen.

Stromausfall? In Uganda alltäglich. 

Auf der NICU des Kiwoko Hospitals werden die Neugeborenen im Inkubator gewärmt und beatmet. Durch die noch unreifen Lungen der Frühgeborenen Babys sind sie auf die Unterstützung von Außen angewiesen, um ausreichend mit Sauerstoff versorgt zu werden. Das heißt in letzter Konsequenz auch: Ihr Leben ist abhängig von Maschinen und damit von Strom. Das große Problem: Der Strom im ländlichen Kiwoko fällt fast jede Nacht für einige Zeit aus. In dieser Zeit übernimmt ein Generator die Versorgung. Doch auch dessen Kapazität ist begrenzt. Was also, wenn auch der Generator ausgeschöpft ist und kein Strom mehr zur Verfügung steht? 

Hält man sich dieses Beispiel vor Augen, wird erschreckend klar, wie wichtig eine funktionierende Stromversorgung ist. Während seiner Zeit in Kiwoko musste ein Arzt unseres Vereins miterleben, wie ein Kind aufgrund eines Stromausfalls starb. 

Aktuelle Situation

Das Thema Strom und insbesondere erneuerbare und nachhaltige Energie ist gerade weltweit präsent. Die explodierenden Kosten für Gas und Strom stellen so manche vor finanzielle Herausforderungen. Eine Situation, die im Kiwoko Hospital schon lange Alltag ist. Die monatlichen Energiekosten belaufen sich dort auf umgerechnet ca. 4000€ pro Monat. Eine enorme Belastung für das Krankenhaus und Kosten, die an anderer Stelle gespart werden müssen: An Personal und Medikamenten. All das geht zu Lasten der Patientenversorgung und insbesondere zu Lasten der therapeutischen Möglichkeiten. 

Wie soll eine bakterielle Infektion behandelt werden, wenn es keine Antibiotika gibt? Wie sollen lebensnotwendige Operationen durchgeführt werden, wenn es an Personal fehlt? Wir möchten hier ansetzen und das Kiwoko Hospital dabei unterstützen, die laufenden Energiekosten dramatisch zu reduzieren, um dieses Geld dorthin stecken zu können, wo es so dringend gebraucht wird: Bei den Patientinnen und Patienten.

Die Photovoltaikanlage

In Uganda mag es an vielem mangeln - jedoch nicht an Sonne. Damit bestehen die besten Voraussetzungen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage, die durch Sonnenenergie nachhaltigen und umweltfreundlichen Strom erzeugt. Um auch nachts für Strom zu garantieren, wird begleitend eine Batterie zur Speicherung der am Tag gewonnenen Energie beschafft. So können wir neben der Senkung der monatlichen Kosten nächtliche Stromausfälle und die fatalen Folgen verhindern. 

Hilfe, die nachhaltig ist. 

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